MEINE LIEBSTEN AU PAIR YOUTUBE KANÄLE

in letzter zeit schaue ich kaum noch fernsehen, eigentlich so gut wie nie. dafür jedoch fast ununterbrochen youtube (ups). momentan am liebsten youtube kanäle von menschen, die als au pair nach amerika gehen wollen oder schon drüben sind. da ich diese aber an einer hand abzählen kann, bin ich auf der suche nach neuen und vielleicht habt ihr ja ein paar vorschläge für mich. hier gibts jetzt erstmal meine liebsten au pair youtube kanäle zu sehen.

I.   A G N E S F O X 


als allerallererstes muss ich hier einfach die liebe agnes nennen. ihr youtube kanal war der allererste, den ich so richtig verfolgt und btw auch gesuchtet habe. ich will nicht wissen wieviele male ich mir schon ihre videos angeschaut habe. ich würde jeden, der sich für das thema interessiert, ihren kanal empfehlen.
agnes war ihr erstes jahr in texas und später in new jersey, weil sie ihr au pair jahr verlängert hat.

II.   F R E D A S A U P A I R V L O G


genauso wie agnes verfolgte ich auch schon fredas abenteuer in den usa. besonders interessant fand ich, dass die beiden sich durch das au pair programm kennengelernt und später sogar ihren reisemonat zusammen verbracht haben. auch wenn es jetzt schon 2 jahre her ist, schaue ich mir die videos immer noch gerne an.

III.   D A R I A A B R OA D


zu guter letzt möchte ich hier daria erwähnen, die vor ein paar monaten ihr au pair abenteuer erfolgreich beendet hat. ich habe so ziemlich all ihre videos letztens nochmal durchgesuchtet und ich finde, dass man so gute laune und vor allem vorfreude auf sein eigenes jahr bekommt.

so. das waren meine liebsten au pair youtube kanäle. ich würde mich freuen, wenn ihr ein paar vorschläge für mich hättet. gerne auch von au pairs, die momentan drüben sind oder kurz davor oder so ähnlich. von diesem jahr verfolge ich außer anna klatsche nämlich niemanden. also her mit den vorschlägen!

ich wünsch euch noch einen schönen tag,
xx

ARDEN ROSE - ALMOST ADULTING // READING CHALLENGE

dieses mal gibts endlich wieder ein buch, welches ich auch wirklich lesen wollte. nicht, dass ich die anderen bücher nicht lesen wollte, aber die habe ich halt random nach meiner reading challenge in der bibliothek ausgewählt. passt also perfekt zu der aufgabe "a book you've been wanting to read".

als erstes habe ich euch hier mal so ne art trailer des buches reingehauen (nicht, dass ihr euch wundert: arden rose ist youtuberin). ihr buch beschreibt sie selbst wie folgt (klappentext):
"hey there, budding adults, failing adults, and eaters of microwave mug brownies! welcome to the future, where there are MORE THINGS TO KNOW THAN EVER BEFORE. these things - which you may not know at all - include:

  • making internet friends who are cool and not murderers 
  • flirting with someone in a way to make them think you are cool and not a murderer 
  • being in an actual relationship where you talk about your feelings in a healthy manner??? to the other person???????
  • eating enough protein
  • assembling a somewhat acceptable adult sense of style when you have zero dollars 
  • going on adventure without starting to smell
  • how sex is supposed to feel, but, like, actually though

by the end of this book, which at least some people may or may not have called "educational", you will have learned not to only how to dress yourself, how to travel alone, how to talk to strangers online, and how to pass as a real, functioning, appropriately socialized adult. people are gonna thing you know stuff and everything!"

ich hatte echt ziemlich hohe erwartungen an das buch und wusste eigentlich schon im voraus, dass es mich nicht enttäuschen würde. ich schaue mir arden rose seeeehr sehr gerne auf youtube an und liebe ihren humor und allgemein alles, was sie da fabriziert.

so wie das buch dargestellt wird, soll es einem erklären, wie man sein leben auf die reihe bekommt (gerade im bezug auf die phase vom jugendlichen zum erwachsenen) und das erreicht, was man will.
im buch sind viele tolle ansätze, wo ich auch total auf ihrer seite bin, nur irgendwas hat mir da immer gefehlt. es war irgendwie zu sehr an der oberfläche und anderer stelle wurde viel zu sehr auf ein thema eingegangen, sodass es einen langweilte.

nichtsdestotrotz mochte ich das buch. jedoch kommt das eher daher, dass ich arden rose (und ihren humor) mag. das buch beinhaltet viel aus ihrem leben und manchmal schafft sie es auch nicht so das ganze allgemein zu halten, was ich persönlich jetzt nicht schlimm finde, aber jemand, der das buch vielleicht gekauft hat, weil er wissen wollte, wie er sein leben geregelt bekommt, hat da eher schlechte karten.

kennt jemand von euch almost adulting? oder arden rose? her mit euren meinungen!

wir lesen uns,
xx

EIN MONAT OHNE FLEISCH

am 2. juni habe ich verkündet, dass ich weniger fleisch (um genau zu sein gar kein fleisch mehr) essen möchte. zu diesem zeitpunkt wussten noch nicht einmal meine eltern davon, die das nunmal betrifft, solange ich noch zuhause wohne. der erste schritt war mir auch damals schon klar: ich muss es ihnen sagen.

wir saßen alle zusammen am tisch und waren gerade fertig mit abendessen. meine eltern hatten gerade über irgendetwas diskutiert und bevor ich mir so richtig darüber bewusst werden konnte, schaute ich sie abwechselnd an und sagte es:"ich möchte kein fleisch mehr essen."

stille. fragende blicke.

"als ob" "wie kommst du denn darauf?" "na mal gucken wie lang du das durchhältst" "ach da können wir jetzt endlich jeden tag rumpfsteak essen hahahha lol" (ich liebe liebte rumpfsteak) "das meinst du doch nicht ernst"

und trotzdem: ich hätte es mir schlimmer vorgestellt. klar, das waren jetzt nicht die antworten, die man sich als kind wünscht, aber wenigstens haben sie mich weiter angelächelt. die nächsten tage verliefen problemlos. mein papa, der einfach zu 67% aus lustigen sprüchen besteht, hat hier und da natürlich irgendwas doofes gesagt, aber ich hatte das gefühl, dass er es akzeptiert und das war mir das wichtigste. meine mama, die eine leidenschaft fürs kochen hat, hatte leichte probleme damit, da sie sehr auf ihre rezepte eingefuchst ist und nicht so leicht für eine veränderung zu haben ist. am anfang gabs deswegen echt noch kleine problemchen, aber mit der zeit fand sie richtige freude daran, mir irgendwelche vegetarischen sachen zu zaubern (schirmpilzschnitzel ahoi).

wäre da nicht die inkonsequenz meinerseits gewesen. auf geburtstagen war ich in neun von zehn fällen zu feige, um zu sagen, dass ich bitte keine bratwurst möchte. wenn ich hungrig nachhause kam und meine mama gekocht hatte und sonst nichts da war, was ich mir hätte machen können, hab ich doch das fleischige essen gegessen (nur um danach mit schlechtem gewissen irgendwo rumzuliegen). selbst bei meinen kumpels habe ich bereitwillig mitgegessen, nur um ihnen nicht sagen zu müssen, dass ich fleisch nicht mehr essen mag.

gleichzeitig habe ich mich weiter mit dem thema beschäftigt. habe dokumentationen geguckt und bücher darüber gelesen. mir wurde dadurch immer mehr klar, dass ich nicht mal als ausnahme fleisch essen möchte (auch wenn diese ausnahmen besonders meinen papa sehr freuten:"ach iss nur, wir verraten es auch keinem" oder "also ich freu mich immer, wenn du fleisch isst")

doch ich konnte das nicht mehr. ich hatte kein bock mehr auf ein schlechtes gewissen, nur wegen 20 minuten genuss. was btw nicht mal ein richtiger genuss war, weil die gedanken in meinem kopf umher wirbelten, was da eigentlich auf meinem teller liegt.

am 10. september schnappte ich mir meinen freund und wir gingen zusammen zu unserem griechischen lieblingsrestaurant. an diesem tag wollte ich das letzte mal fleisch essen. obwohl ich sonst immer die 99 (irgendwas fleischiges mit metaxasoße und bratkartoffeln, die knusprig sind) bestellte, nahm ich diesmal eine fleischplatte mit verschiedenen fleischsorten und leute - es hat mir einfach gar nicht geschmeckt, null. das einzige, was wie immer supi war, waren die leckeren bratkartoffeln, aber den rest hab ich mir eher reingezwungen, damit in der küche keiner traurig ist. und irgendwie ist das ironie des schicksals.

seit dem 11. september bin ich nun also konsequente vegetarierin. ohne fehltritte, ohne aus versehen fleisch essen oder anderen zuliebe. bis jetzt merke ich keinen körperlichen unterschied oder so, ich meine, ich hab ja auch nur aufgehört fleisch (und fisch) zu essen, ist ja nicht so, als hätte ich aufgehört heroin zu spritzen. also. das mach ich auch so nicht. nicht das jemand meine komischen formulierungen falsch versteht.

in diesem einen monat hat sich alles irgendwie von selbst geregelt. meine familie und freunde akzeptieren es, was mir vollkommen ausreicht. meine mama kocht mehr beilagen oder leckeres extraessen für mich (also btw ich koche mir auch selbst, nur am wochenende will sie halt selbst alles machen). auf familienfeiern lebe ich von 72871920 salaten, die allesamt leckerschmecker sind. und mit meinen freunden gehe ich eh eher auswärts essen, da gibts also auch keine probleme.

das wars jetzt auch erstmal. der post hier ist eh schon viel zu lang, upsi.
ich hoffe, ihr fandet das bisschen interessant. ich persönlich lese sowas gerne über andere.
xx